Fraport - Ausland gleicht Stagnation in Frankfurt aus

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
++ ARCHIVBILD ++ Fraport kann Frankfurt-Minus ausgleichen
 © Boris Roessler, DPA, APA
©Boris Roessler, DPA, APA
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Das florierende Auslandsgeschäft hat dem Flughafenbetreiber Fraport in den ersten neun Monaten 2026 ungeachtet der Stagnation am Hauptstandort Frankfurt Zuwächse beschert. Der Konzernumsatz wuchs um 3,8 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte um 2 Prozent auf den Bestwert von 1,18 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stieg der Anteil des internationalen Geschäfts am Gewinn von 47 auf 54 Prozent.

von

"Die breite Aufstellung des Fraport-Konzerns bewährt sich", sagte Vorstandschef Stefan Schulte. Das Unternehmen habe trotz eines schwierigen Marktumfelds wegen der geopolitischen Lage im Nahen Osten und massiv gestiegener Kerosinpreise ein solides Ergebnis erzielt. Konzernweit übertraf die Zahl der Passagiere mit 146 Millionen erstmals das Niveau von 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Coronakrise. Am Flughafen Frankfurt stagnierte die Zahl der Fluggäste. Neben hohen staatlichen Standortkosten dämpfe die Schließung der Lufthansa-Tochter CityLine die Passagierzahl, erklärte Schulte.

Von den Auslandsbeteiligungen verzeichneten die griechischen Flughäfen mit einem Plus der Passagierzahl von 5 Prozent ebenso neue Rekordwerte wie das Drehkreuz im peruanischen Lima mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent. Die Fraport-Flughäfen im slowenischen Ljubljana, in Brasilien und in Bulgarien legten ebenfalls deutlich zu. Das Aufkommen in Frankfurt stagnierte dagegen im Vorjahresvergleich mit 47,5 Millionen Fluggästen, das waren 0,2 Prozent weniger. Auch für das Gesamtjahr erwartet Fraport das Vorjahresniveau.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages