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Maßgeblich für die Entwicklung war das Geschäft mit Adipositas-Medikamenten, das um 22 Prozent wuchs. Allein die neu eingeführte Wegovy-Tablette steuerte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von rund 5,4 Milliarden Kronen bei.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konzern nun währungsbereinigt mit einer Veränderung von Umsatz und bereinigtem Betriebsgewinn zwischen minus 2 und plus 2 Prozent. Zuvor hatte Novo Nordisk hier einen Rückgang von bis zu 6 Prozent bis hin zu einer Stagnation erwartet.
"Wir haben im dritten Quartal Ergebnisse erzielt, die unsere Erwartungen übertroffen haben", erklärte Konzernchef Mike Doustdar. Das Wachstum sei vom Adipositas-Portfolio getragen worden, wobei die anhaltende Nachfrage nach der Wegovy-Tablette in den USA sowie vielversprechende erste Markteinführungen auf internationaler Ebene eine zentrale Rolle gespielt hätten.
Zugleich kündigte das Unternehmen einen Wechsel im Management an. Finanzchef Karsten Munk Knudsen werde Novo nach 27 Jahren bis Ende Dezember verlassen, um sich anderen Aufgaben zu widmen. Sein Nachfolger wird Luigi La Corte, der bisher als Finanzchef beim Dermatologie-Konzern Galderma tätig ist.