BMW kappt Prognose erneut

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Auch der Fahrzeugabsatz läuft schlechter als angenommen
 © AFP, ASTRID VELLGUTH, APA
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Der Münchner Autobauer BMW kappt seine Prognose erneut. Die Gewinnmarge im Autogeschäft werde zwischen minus 0,5 Prozent und 0,5 Prozent liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass das Unternehmen seine Prognose senkt. Zuletzt noch hatten sich die Münchner noch eine Rendite von einem bis drei Prozent zugetraut.

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Ein Grund für die Prognosesenkung seien erweiterte und intensivierte "Portfolio- und Strukturmaßnahmen", erklärte das Unternehmen. So werde der im Sommer angekündigte Personalabbau beschleunigt und schneller abgeschlossen als ursprünglich geplant. Zudem werden angesichts der starken Nachfrage nach den Elektroautos der Neuen Klasse einige ältere Elektromodelle früher als ursprünglich geplant aus dem Programm genommen. Vor Struktur- und Portfoliomaßnahmen werde weiter eine Rendite von mehr als zwei Prozent erwartet.

Allerdings läuft auch der Fahrzeugabsatz bei den Münchnern schlechter als ursprünglich angenommen. Bei den Auslieferungen rechnet das Unternehmen nun mit einem moderaten Rückgang von fünf bis knapp zehn Prozent, während bisher lediglich ein leichtes Minus vorhergesagt wurde. Die Aktien gaben im nachbörslichen Handel 3,4 Prozent nach.

MUNICH - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/ASTRID VELLGUTH

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