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Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone in diesem Jahr um 1,0 Prozent wachsen wird. Für 2027 wird ein Plus von 1,2 Prozent vorausgesagt. Die Bundesregierung geht in ihrer neuen Prognose für Deutschland von ähnlichen Zahlen aus.
Wegen der hohen Neuverschuldung steht Frankreich unter Sparzwang. Das Haushaltsdefizit dürfte 2026 bei mehr als 5,0 Prozent des BIP verharren, erwartet Bantleon-Chefvolkswirt Daniel Hartmann. Die EU-Schuldenregeln sehen eigentlich eine Obergrenze von drei Prozent vor. "Die Schuldenstandsquote wird entsprechend weiter ansteigen", sagte der Ökonom.
Die Ratingagentur S&P hatte Frankreichs Bonitätsnote im vergangenen Herbst von "AA-/A-1+" auf "A+/A-1" herabgestuft. Die politische Instabilität gefährde die Sanierung der Staatsfinanzen, hieß es zur Begründung.