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Bei der vorigen Befragung hatten sie einen Wert von 2,1 Prozent veranschlagt. 2028 soll die Stabilitätsmarke der EZB von 2,0 Prozent dann genau getroffen werden. In ihrem viermal pro Jahr aufgelegten sogenannten Survey of Professional Forecasters (SPF) befragt die EZB Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen. Die aktuelle Befragung wurde vom 1. bis 6. Juli erhoben.
Die Inflationserwartungen der Verbraucher in den Euro-Ländern sind unterdessen gefallen, wie eine separate Umfrage der Notenbank zeigt. Im Mittel rechneten die Menschen im Juni für die kommenden zwölf Monate mit einer Teuerungsrate von 3,0 Prozent, nach 3,5 Prozent bei der Befragung im Mai. Der EZB-Rat beließ den Leitzins am Donnerstag auf seiner Sitzung unverändert bei 2,25 Prozent, ließ die Tür für eine Erhöhung im September jedoch offen.