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In Frankfurt schloss der DAX um 0,07 Prozent fester bei 24.910,41 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,61 Prozent auf 10.494,21 Einheiten.
Die Ölpreise rutschten als Reaktion auf das Memorandum zur Beendigung des Iran-Kriegs weiter ab. Allerdings sieht Rohstoffexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank bei den Ölpreisen in den kommenden Handelstagen nur ein begrenztes weiteres Abwärtspotenzial. Denn nun stünden holprige Verhandlungen über ein neues Atomabkommen bevor; zudem dürfte es dauern, bis sich die Lieferketten wieder normalisieren.
Weiters richtet sich der Marktfokus auf die US-Zinsentscheidung am morgigen Mittwochabend. Während keine Zinsanpassung erwartet wird, könnte die Sitzung Hinweise liefern, welche Neuerungen der seit dem 22. Mai amtierende Fed-Chef Kevin Warsh plant.
Im europäischen Branchentableau standen am Dienstag Telekomwerte am meisten unter Druck. Im Halbleiterbereich belasteten wieder Gewinnmitnahmen die Kurse. Autowerte litten unter dem Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt im Mai. Am besten schnitten Bankwerte ab. Der entsprechende Branchenindex notiert weiter auf dem höchsten Niveau seit der Finanzkrise im Jahr 2008.
Bei Redcare Pharmacy wirkte ein angehobener Jahresausblick nochmals dynamisch nach, die Aktien gewannen 9,2 Prozent. Titel des Schweizer Konkurrenten DocMorris konnten nur mäßig davon profitieren, die Aktien der Online-Apotheke stiegen um 0,6 Prozent.