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In Frankfurt notierte der DAX um 0,27 Prozent höher bei 26.196,36 Zählern. Auch außerhalb der Eurozone ging es leicht nach oben. So gewann der schweizerische Leitindex SMI 0,21 Prozent auf 14.582,68 Punkte. Der britische FTSE-100 zog um 0,31 Prozent auf 10.921,90 Punkte an.
Gefragt waren Telekomwerte. Hier setzte das Schwergewicht Deutsche Telekom mit über fünf Prozent Kursgewinn ein Ausrufezeichen. Die Telefongesellschaft hatte ihren Ausblick für den Barmittelfluss für das Gesamtjahr leicht angehoben. Zudem baut der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm deutlich aus.
Um vier Prozent nach oben ging es mit der Aktie der Swisscom. Analysten lobten das besser als erwartet laufende Schweizer Kerngeschäft sowie die rasch voranschreitende Integration von Vodafone Italia.
Nicht ganz so eindeutig war die Entwicklung bei den Versicherern. Swiss Re tendierten nach anfänglichen Verlusten kaum verändert. Insgesamt fanden die Halbjahreszahlen in Kommentaren lobende Worte, allerdings wurde auch auf den anhaltenden Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft verwiesen.
Zurich verloren dagegen 2,5 Prozent. Analysten bemängelten die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung (P&C). Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg verwiesen zudem auf die hohe Bewertung der Aktie.
Unter den schwächelnden Industriewerten ragten Siemens mit sechs Prozent Abschlag heraus. Gute Zahlen brachten der Aktie damit keinen neuen Schwung - im Gegenteil: "Nach der Rekordrally greifen viele Anleger zu Gewinnmitnahmen", so Molnar. "Ein klassischer Fall von 'Sell the Good News'."
Unter den Nebenwerten am deutschen Aktienmarkt erholten sich Kontron nach Zahlen um 6,5 Prozent. Der in Linz ansässige Technologiekonzern hatte im ersten Halbjahr etwas zugelegt und seine Jahresprognose bestätigt.