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An den Asien-Börsen setzte sich eine Rally im Technologiesektor am Freitag fort, dieses Mal mit dem Schwerpunkt auf Japan und Taiwan. Außerdem wird am Aktienmarkt weiter auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran gesetzt. "Die globalen Aktienmärkte zeigen angesichts der hohen Ölpreise und des Ausverkaufs an den Anleihemärkten weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit", schrieb vor diesem Hintergrund der Barclays-Fachmann Emmanuel Cau. Aus taktischer Sicht werde derzeit also auf die künftige Entwicklung der aktuell maßgeblichen Ölpreise gewettet.
Cau warnt aber davor, dass sich die Schlagzeilen in diesen Tagen immer wieder schnell ändern. Anleger blieben also hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen. Daher steckten die europäischen Aktienmärkte nun schon seit mehr als einem Monat in einer engen Handelsspanne fest, die im DAX etwas über 25.000 Punkten ihre Grenze hat. Cau erwähnt auch, dass der Krieg das Konjunkturumfeld mit fortlaufender Dauer immer schwieriger mache.
Gesucht waren im frühen Handel Technologiewerte, nach guten Vorgaben aus Asien. ASML stiegen um knapp drei Prozent. Ölwerte kamen dagegen trotz höherer Ölpreise überwiegend wieder etwas zurück.
Nach Zahlen gaben Richemont um 1,2 Prozent nach, obwohl der Luxusgüterkonzern mit seinem Quartalsumsatz die Erwartungen übertroffen hatte. Während das Schmuckgeschäft florierte, entwickelte sich das Uhrengeschäft wesentlich verhaltener. Der Gewinn blieb zudem hinter den Erwartungen zurück.