Europas Börsen mehrheitlich im Plus, Euro-Stoxx-50 +0,36%

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Nvidia-Zahlen kein starker Impulsgeber
 © AFP, THOMAS SAMSON, Apa
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Europas Leitbörsen haben sich am Donnerstag im Frühhandel mehrheitlich im Plus präsentiert und damit die deutlichen Vortageszuwächse ausgeweitet. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,36 Prozent auf 5.998 Punkte, nachdem der europäische Referenzindex zur Wochenmitte dank rückläufiger Ölpreise bereits um mehr als zwei Prozent gewonnen hatte. In Frankfurt legte der DAX um 0,34 Prozent auf 24.822 Einheiten zu. Der Londoner FTSE-100 dämmte sein Minus auf 0,14 Prozent bei 10.417 Punkte ein.

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Der Chipkonzern Nvidia wächst im KI-Boom weiter rasant, wurde am Vorabend nach US-Börsenschluss publik. Umsatz und Ergebnisse kletterten zum Start in das neue Geschäftsjahr 2026/27 abermals deutlich. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag rutschte der Kurs der Nvidia-Aktie aber ab, denn die Erwartungen im Vorfeld der Zahlenvorlage waren enorm hoch. Besonders der Ausblick warf für einige Experten Fragen auf.

Eine Branchenbetrachtung in Europa präsentierte im Frühgeschäft den Automobilsektor als stärksten Bereich. Die Ferrari-Anteilsscheine beschleunigten hier um 2,3 Prozent. Volkswagen und Porsche legten jeweils mehr als 1,2 Prozent zu.

Gemieden wurden hingegen Bankenwerte. Hier verbilligten sich die Commerzbank-Titel um 3,1 Prozent, wurden aber ex Dividende gehandelt. Die Aktionäre der Bank Austria-Mutter, UniCredit, mussten einen Kursverlust in Höhe von 1,3 Prozent verbuchen.

Im Technologiesektor gewannen Infineon weitere 2,5 Prozent an Wert. BE Semiconductor steigerten sich um 1,6 Prozent.

Generali legten 2,2 Prozent zu. Der italienische Versicherer hat im ersten Quartal deutlich höhere Schäden durch Naturkatastrophen tragen müssen. Wegen eines teuren Ereignisses in Portugal lag die Belastung mit 426 Mio. Euro rund neunmal so hoch wie ein Jahr zuvor. Gestiegene Prämieneinnahmen, die Auflösung von Schadenrückstellungen und gute Geschäfte in der Lebensversicherung machten die Belastungen jedoch wett. Analysten schrieben von starken Zahlen.

Easyjet gewannen trotz negativer Nachrichten 2,2 Prozent an Höhe. Gestiegene Treibstoffkosten infolge des Iran-Kriegs haben der britischen Billigfluglinie im ersten Halbjahr einen Verlust eingebrockt. Das Minus lag bei 552 Mio. Pfund nach einem Fehlbetrag von 401 Mio. vor Jahresfrist. Der Konflikt treibe die Treibstoffkosten in die Höhe und dämpfe zudem die Buchungen für den Sommer.

LA DÉFENSE - FRANKREICH: FOTO: APA/APA/AFP/THOMAS SAMSON

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