Europas Leitbörsen gehen wenig verändert aus dem Handel

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Bergbauwerte zur Wochenmitte gut gesucht
 © APA/APA/AFP/LUDOVIC MARIN
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Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Großen und Ganzen wenig bewegt geschlossen. Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sprach von einer dünner werdenden Luft an den Märkten und wachsender Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen. Rückenwind hatte in der laufenden Woche bisher vor allem die Aussicht auf eine Beilegung des Krieges zwischen den USA und dem Iran verliehen, Details blieben allerdings offen.

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Der Euro-Stoxx-50 als Leitindex für die Eurozone nahm im frühen Geschäft erstmals die Hürde von 6.500 Einheiten, ging letzten Endes um 0,15 Prozent tiefer bei 6.476,98 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der DAX nach einer weiteren Bestmarke zu Sitzungsauftakt um 0,29 Prozent schwächer bei 26.126,30 Zählern. Außerhalb der Eurozone stieg der FTSE-100 um 0,08 Prozent auf 10.888,30 Einheiten.

Stärkster Sektor waren bis Handelsschluss die Rohstoffwerte. Hier ragten Aktien von Glencore mit einem Anstieg von über vier Prozent heraus. Der starke Preisanstieg bei Energie und Rohstoffen infolge des Iran-Krieges hatte dem Unternehmen ein kräftiges Umsatz- und Gewinnplus beschert.

Im ebenfalls gefragten Sektor der Nahrungs- und Getränkewerte waren die Aktien von Heineken mit 2,2 Prozent Aufschlag gefragt. Die Analysten von Jefferies lobten die starke Gewinnentwicklung des Brauereikonzerns.

Nicht ganz so begeistert war die Reaktion auf die Zahlen der niederländischen Ahold Delhaize. Der Handelskonzern habe niedrige Erwartungen erfüllt, stellten die Analysten von JPMorgan fest. Das laufende Geschäftsjahr bleibe aber eine Herausforderung. Die Gewinne der Aktie waren mit 0,2 Prozent überschaubar.

Gegenläufige Signale gab es unter den Pharma- und Medizintechnikwerten. Einerseits enttäuschte Novo Nordisk. Der dänische Pharmahersteller blickt zwar etwas weniger pessimistisch auf das laufende Jahr als zuletzt. An der Börse reichte dies aber nicht, um die Anleger zufriedenzustellen, denn diese hatten sich mehr erhofft. Analysten bemängelten vor allem die Entwicklung der neuen Abnehmpille Wegovy. Der Aktienkurs sank um 4,3 Prozent.

Andererseits reagierten die Aktien von Fresenius mit Gewinnen von über 5,2 Prozent auf Quartalszahlen und Ausblick des Krankenhausbetreibers und Pharmaherstellers. Sogar um über neun Prozent kletterten die Anteile der Schweizer Sandoz nach neuen Zahlen.

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