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Positive Vorgaben lieferten die technologielastigen Börsen in Südkorea und Japan. Sie hatten zuletzt besonders deutlich unter den steigenden Renditen gelitten und angesichts des stagnierenden KI-Booms seit Juni keine Bestmarken mehr aufgestellt. Sie profitierten nun - wie am Vortag schon die US-Märkte - von leicht rückläufigen Renditen, nachdem das US-Finanzministerium angekündigt hatte, die Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen.
Dem gegenüber standen die erneut gestiegenen Ölpreise. Ein Ende des Iran-Kriegs und die Öffnung der Straße von Hormuz ist weiterhin nicht in Sicht. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen.
Bei den Einzelwerten hielten sich die Kursbewegungen überwiegend in Grenzen, zumal die Meldungslage auf Unternehmensebene äußerst dünn war. Schwächster Sektor waren die Rohstoffaktien, die fallenden Metallpreisen folgen. Auf der Gewinnerseite fanden sich die Ölwerte wieder, nachdem die Rohölnotierungen ihren Aufwärtstrend fortsetzten.