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US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass er einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran vorerst abgesagt habe. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, den Angriff um wenige Tage zu verschieben. Es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb der US-Präsident in den sozialen Medien. Allerdings haben mehrere Vertreter der von Trump aufgeführten Golfstaaten dem "Wall Street Journal" zufolge erklärt, ihnen sei der vom US-Präsidenten erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf den Iran nicht bekannt.
"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", kommentierte am Morgen der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich Annäherungen zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber könne nur spekuliert werden. Solange vieles unklar bleibe, rechnet der Experte mit weiteren Kursschwankungen.
Datenseitig bleibt es heute nochmals ruhig und einzig die Reden vonseiten der EZB- und Fed-Vertreter sind nach Meinung der Helaba-Experten zu beachten. Gründe für ein Auspreisen von Zinserwartungen wird es wohl nicht geben, auch wenn die Geldpolitiker zumeist noch vorsichtig bleiben.
Bedeutende Stützen kamen am Morgen aus den Sektoren Rüstung und Software. Die Rheinmetall -Aktien setzten ihre jüngste Erholung mit einem Anstieg um mehr als vier Prozent fort. Zu den Spitzenreitern in den drei wichtigsten deutschen Indizes wurden die Titel von SAP , Nemetschek und Atoss Software , die sich im Größenbereich von 5,8 bis 9,3 Prozent erholten.
Der Baumarktkonzern Hornbach gab heute wegen anhaltenden Kostendrucks einen verhaltenen Ausblick ab. Gut an kamen aber ermutigende Aussagen zum Start in die Frühjahrssaison. Lag der erste Kurs noch knapp im Minus, konnten die Aktien zuletzt 0,6 Prozent zulegen.