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Allein die Energiepreise in der Industrie zogen im März um 11,1 Prozent an. Die Herstellerpreise für Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen stiegen zum Vormonat um 0,2 Prozent. Bei Vorleistungsgütern ergab sich ein Plus von 0,7 Prozent.
Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise der Hersteller im März um 2,1 Prozent. Ökonomen hatten hier plus 1,8 Prozent auf dem Zettel. Die Preise gelten ab Werk, also bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Erzeugerpreise gelten als frühe Hinweisgeber für den Verlauf der Verbraucherpreise. Diese sind im Euroraum nach Ausbruch des Iran-Krieges seit Ende Februar massiv gestiegen.
Die Inflationsrate lag im April mit 3,0 Prozent deutlich über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent. Fachleute an den Finanzmärkten gehen davon aus, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung im Juni den Leitzins von 2,0 Prozent leicht erhöhen dürfte, um gegen die Teuerung in der Eurozone vorzugehen.