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"Durch unseren hohen Fokus auf Kostendisziplin und Preisanpassungen konnten wir rückläufige Absatzmengen im ersten Quartal teilweise kompensieren." Im ersten Quartal sank der Umsatz um vier Prozent auf 4,54 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (RCO) brach um 30 Prozent auf 163 Millionen Euro ein. Neben der unsicheren Weltlage drückten schwierige Wetterbedingungen die Nachfrage.
An seiner Prognose für das Gesamtjahr hielt Heidelberg Materials fest. Steigende Energiepreise will das Unternehmen mit Zuschlägen und Preiserhöhungen zumindest teilweise kompensieren. "Im Fokus steht weiterhin ein striktes Kostenmanagement." Der Hersteller von Zement, Zuschlagstoffen und Transportbeton verwies in Sachen Wachstum auf seine jüngsten Zukäufe in Australien und der Türkei. Der Agentur Bloomberg zufolge erwägt Heidelberg Materials die Übernahme des südafrikanischen Zementherstellers PPC, der an der Börse mehr als eine halbe Milliarde Dollar wert ist. Das Unternehmen hat das bisher nicht kommentiert.