Erstmals seit Oktober 2024 positive Außenhandelsbilanz

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Internationaler Handel kam im Februar wieder in Schwung
 © DPA, Christian Charisius, Apa
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Ein Plus bei den Ausfuhren nach Deutschland hat den heimischen Außenhandel im Februar 2026 angeschoben. Die Exporte nach Deutschland, Österreichs wichtigstem Handelspartner, legten um 3,3 Prozent zu. Insgesamt stieg der Wert der Warenexporte im Vergleich zum Februar 2025 um 2,0 Prozent auf 16,16 Mrd. Euro. Erstmals seit Oktober 2024 habe es wieder eine positive Handelsbilanz gegeben, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

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Der Wert der Importe verringerte sich um 1,9 Prozent auf 15,82 Mrd. Euro. Daraus resultierte ein Handelsbilanzüberschuss von 0,34 Mrd. Euro. Maschinen und Fahrzeuge zählten sowohl import- als auch exportseitig zu den wichtigsten Produktgruppen im österreichischen Außenhandel.

Auch mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union ergab sich im Februar 2026 ein Überschuss in Höhe von 0,67 Mrd. Euro, es wurde also mehr exportiert als importiert.

Negative Handelsbilanz mit Drittstaaten

Anders sieht es beim Außenhandel mit Drittstaaten aus. Aufgrund des Handels mit China entstand ein Defizit in der Handelsbilanz mit Drittstaaten von 0,33 Mrd. Euro. Vor allem bei Maschinen und Fahrzeugen seien die Importe aus China (plus 20,7 Prozent auf 0,84 Mrd. Euro) beinahe viermal so hoch wie die Exporte (minus 31 Prozent auf 0,21 Mrd. Euro) gewesen, so die Statistik Austria.

HAMBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Christian Charisius

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