Elektrokonzern ABB legt Rekordzahlen für 2025 vor

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AAB profitiert von Nachfrage nach Rechenzentren-Ausrüstung
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Getrieben von einem florierenden Elektrifizierungsgeschäft hat ABB im vergangenen Jahr Rekorde bei Umsatz und Ergebnis eingefahren. Dank einer guten Nachfrage nach Ausrüstung für Rechenzentren und Versorger zog der bereinigte Umsatz um sieben Prozent auf 33,2 Milliarden Dollar (27,73 Mrd. Euro) an, wie der Schweizer Elektrotechnikkonzern am Donnerstag mitteilte. Der Nettogewinn kletterte um ein Fünftel auf 4,7 Mrd. Dollar. Auch beim Auftragseingang gab es einen neuen Rekord.

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Analysten hatten einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge mit einem Gewinn von 4,6 Milliarden Dollar und einem Umsatz von 32,9 Milliarden Dollar gerechnet. Auch der Auftragseingang erreichte einen neuen Rekordstand.

ABB sei führend in Märkten mit starken langfristigen Trends und profitiere von seinem dezentralen Betriebsmodell. "Ich bin daher zuversichtlich für unsere aktualisierten Finanzziele und dass wir 2026 wieder Rekordergebnisse erzielen werden", erklärte Konzernchef Morten Wierod. Im laufenden Jahr erwarte der Konzern ein vergleichbares Umsatzwachstum im Bereich von sechs bis neun Prozent. Die operative Marge (EBITA) sollte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöhen, selbst ohne die angekündigten Immobilienerlöse. 2025 verbesserte ABB die Marge auf 19,0 (2024: 18,2) Prozent.

Am Vortag hatte ABB den Verkauf eines rund 7.000 Quadratmeter großen Grundstücks auf einem ehemaligen Industrieareal in Zürich gemeldet und damit einen Veräußerungsgewinn von rund 290 Millionen Franken (315,63 Mio. Euro) vor Steuern verbucht. Das Unternehmen will zudem für rund 80 Mio. Franken eine neue Konzernzentrale an seinem historischen Standort in Zürich Oerlikon bauen. Der Einzug sei für 2031 geplant.

Von den guten Geschäften sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat schlägt eine auf 0,94 (zuletzt 0,90) Franken erhöhte Dividende je Aktie vor. Zudem plant der Siemens-Rivale ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu zwei Milliarden Dollar, das bis zum 27. Jänner 2027 laufen soll. Im Rahmen des eben abgeschlossenen Programms erwarb ABB eigene Anteile im Wert von rund 1,3 Milliarden Dollar.

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