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Im vergangenen Jahr hatte Doc Morris einen Außenumsatz von 1,19 Mrd. Franken (1,3 Mrd. Euro), das waren 9,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. In lokaler Währung entsprach dies einem Plus von 11,1 Prozent. Damit erreichte das Unternehmen die eigene Zielsetzung eines Wachstums von mehr als zehn Prozent und übertraf zugleich leicht die Erwartungen von Analysten.
Im Vergleich wuchs Doc Morris aber weniger stark als der im MDax gelistete Konkurrent Redcare Pharmacy. Dieser hatte bereits Anfang Jänner vorläufige Zahlen vorgelegt und über ein Umsatzplus von 24 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro berichtet.
Bei DocMorris legten unterdessen im vergangenen Jahr im Hauptmarkt Deutschland die Erlöse um 9,9 Prozent auf 1,12 Mrd. Franken zu. Bei den rezeptpflichtigen Medikamenten (Rx) stiegen die Verkäufe um 31 Prozent auf 234,8 Mio. Franken, was allerdings etwas weniger war als von Analysten im Schnitt erwartet. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum.
Im sogenannten Non-Rx-Geschäft in Deutschland, das aus dem Geschäft mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten und digitalen Dienstleistungen besteht, stieg der Umsatz 2025 um 5,4 Prozent auf 887,9 Mio. Franken. Deutlichen Schub verbuchte 2025 das margenstarke Digitalgeschäft, in lokalen Währungen zogen die Umsätze hier um 110 Prozent an.
Zugleich passte die Online-Apotheke die Zielsetzung für das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) an. Hier wird nun ein Verlust von 48 bis 52 Mio. Franken in Aussicht gestellt, statt wie bisher 35 bis 55 Mio. Verlust. Zugleich hält das Management an seinem Ziel fest, die operative Gewinnschwelle im Verlauf des Jahres 2026 zu erreichen. Der Break-even beim Free Cashflow wird weiterhin für das Jahr 2027 angestrebt. Die vollständigen Jahreszahlen für 2025 legt DocMorris am 19. März vor.
HEERLEN - NIEDERLANDE: FOTO: APA/Tobias Zeit