Deutscher Saatguthersteller KWS verdient operativ weniger

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KWS Saat verkaufte nordamerikanisches Maisgeschäft
 © AFP, PATRIK STOLLARZ, Apa
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Der deutsche Saatguthersteller KWS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die weltweit angespannte Lage der Landwirtschaft zu spüren bekommen. Der Umsatz sank 2025/26 um drei Prozent auf 1,63 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis ging um mehr als acht Prozent auf 314 Millionen Euro zurück.

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"Klimatische Extreme, zunehmender Krankheitsdruck und volatile Agrarmärkte stellen Landwirtinnen und Landwirte vor große Herausforderungen", beschrieb Vorstandschef Felix Büchting das Umfeld. Wegen eines positiven Finanzergebnisses stieg der Gewinn nach Steuern jedoch um mehr als 13 Prozent auf 158,4 Mio. Euro.

Die Aktionäre sollen deshalb eine auf 1,30 Euro je Anteilsschein angehobene Dividende erhalten. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz fielen die Aktien dennoch um 7,7 Prozent.

Für das neue Geschäftsjahr 2026/27 peilt KWS bei sich erholenden Agrarmärkten ein organisches Umsatzwachstum von etwa drei Prozent sowie eine operative Umsatzrendite (EBITDA-Marge) zwischen 19 und 20 Prozent an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die bereinigte EBITDA-Marge bei 19,3 Prozent gelegen.

BREMERHAVEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/PATRIK STOLLARZ

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