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Gleichzeitig will Alibaba seine bestehenden Rechenzentren unter anderem in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausbauen. Auch in Malaysia und Hongkong sind Erweiterungen vorgesehen.
Alibaba gehört mit seinem Modell Qwen zu den führenden chinesischen Anbietern von künstlicher Intelligenz (KI). Konzernchef Eddie Wu kündigte auf der jährlichen Unternehmenskonferenz in Hangzhou zudem an, ein besonders leistungsfähiges KI-Modell mit fünf bis zehn Billionen Parametern trainieren zu wollen. Damit wäre es den Angaben zufolge um ein Mehrfaches größer als das derzeit größte chinesische Modell.
Bis 2032 strebt Alibaba für seine Rechenzentren weltweit eine Kapazität von mehr als 20 Gigawatt an. Die angestrebte Rechenzentrumskapazität entspricht leistungsmäßig etwa 20 großen Kernkraftwerken. Zudem stellte der Konzern mit dem Zhenwu V900 einen neuen KI-Chip vor. Wu bezeichnete ihn als den "leistungsstärksten Chinas".
Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund des Technologiekonflikts zwischen China und den USA. Washington beschränkt den Export hochentwickelter Chips, die für leistungsfähige KI-Systeme benötigt werden. Davon betroffen sind auch besonders fortschrittliche Halbleiter des US-Chipherstellers Nvidia. China strebt deshalb eine größere technologische Unabhängigkeit an. Chinesische Unternehmen setzen zunehmend auf Chips aus heimischer Produktion als Alternative zu ausländischen Produkten.