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Während sich das Wachstum im Servicesektor verlangsamte, legte die Industrie zu. Der Index der Dienstleister fiel überraschend deutlich auf 51,7 Zähler, nach 52,9 Punkten im September. Das Barometer für das Verarbeitende Gewerbe kletterte um 0,3 auf 54,2 Punkte, obwohl Fachleute hier einen Rückgang auf 53,5 erwartet hatten.
Der Anstieg der Wirtschaftsleistung sei erfreulich, sagte Phil Smith, Ökonom bei S&P Global Market Intelligence. "Nichtsdestotrotz machte die Abschwächung des Wachstums deutlich, dass die Erholung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone nach wie vor fragil ist." Die Stagnation des Neugeschäfts im Servicesektor zeige zudem, wie stark die hohe Inflation und die Unsicherheit die Nachfrage weiter belasteten.
In Deutschland stehen die Zeichen auf eine konjunkturelle Erholung, angeschoben vor allem durch mehr staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung. Experten und Bundesregierung erwarten mehr als ein Prozent Wachstum für 2026. Weil die privaten Investitionen aber noch verhalten sind, sprechen die meisten Ökonomen noch nicht von einem nachhaltigen und sich selbst tragenden Aufschwung.