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Das entspricht den Erwartungen von Analysten, nachdem die Teuerungsrate im August noch bei 1,7 Prozent gelegen hatte. Ein weiterer Index, der auch die schwankungsanfälligen Energiekosten herausrechnet und von der Bank of Japan (BOJ) als wichtiger Indikator für die zugrunde liegende Preisentwicklung betrachtet wird, kletterte auf 2,4 Prozent nach 1,9 Prozent im Vormonat.
Höhere Treibstoffkosten infolge des Nahostkonflikts, teure Importe durch den schwachen Yen sowie Preisdruck durch eine starke Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) schmälerten damit die dämpfende Wirkung staatlicher Energiesubventionen. Die japanische Notenbank hatte ihren Leitzins im vergangenen Monat auf ein 31-Jahres-Hoch von 1,25 Prozent angehoben. Bei der anstehenden Zinssitzung in der kommenden Woche dürfte die BOJ zwar stillhalten, könnte jedoch ihre Inflationsprognose nach oben anpassen und Bereitschaft für weitere Zinsschritte signalisieren, sagten Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Notenbankchef Kazuo Ueda hatte zuvor erklärt, die grundlegende Teuerung könne wegen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, der Währungsschwäche und des KI-Booms das Zwei-Prozent-Ziel überschreiten.