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Die stark gestiegenen Ölpreise haben dem italienischen Ölkonzern Eni im Sommer noch mehr Gewinn eingebracht als erwartet. Jetzt will der Konzern an seine Anteilseigner eine Sonderdividende von insgesamt 1,3 Mrd. Euro auszahlen, wie er am Freitag in Mailand mitteilte. Zudem stockt er den geplanten Aktienrückkauf in diesem Jahr ein weiteres Mal auf - diesmal von 3,4 auf 3,8 Mrd. Euro.
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Im dritten Quartal erzielte Eni einen bereinigten Überschuss von 2,8 Mrd. Euro und damit mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit 2,5 Mrd. gerechnet.
Ölkonzerne haben in diesem Jahr von den hohen Ölpreisen und gestiegenen Margen für Raffinerien profitiert. Die Preise für Kraftstoffe wie Diesel kletterten dadurch noch stärker als der Rohölpreis, der infolge des Iran-Kriegs und der Sperrung der Straße von Hormuz steil gestiegen war. Eni hat seine Öl- und Gasproduktion in der Folge ausgebaut.