Deutsche IT-Branche blickt verhalten optimistisch auf 2026

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Software und Cloud-Angebote als Wachstumstreiber
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Die deutsche Digitalwirtschaft wird 2026 voraussichtlich weiter wachsen und sich erneut von der schwachen Gesamtkonjunktur abkoppeln. Der Umsatz des Sektors werde voraussichtlich 4,4 Prozent auf 245,1 Mrd. Euro steigen, prognostiziert der Digitalverband Bitkom. Einer der Wachstumstreiber sei das Softwaregeschäft mit einem Plus von 10,2 Prozent auf 58,3 Mrd. Euro. Etwa doppelt so stark soll der Bereich "Infrastructure-as-a-Service" zulegen. Er umfasst vor allem Cloud-Angebote.

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Das Wachstum der Branche schlage sich auch in zusätzlichen Arbeitsplätzen nieder, sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst auf einer Pressekonferenz. Die Zahl der Beschäftigten werde wohl um 11.000 auf 1,36 Millionen wachsen. Damit baue der IT-Bereich seine Rolle als größter industrieller Arbeitgeber vor dem Maschinenbau und der Automobilindustrie weiter aus. Der Jobaufbau habe etwas an Schwung verloren, fügte Wintergerst hinzu. Die Gründe hierfür seien nicht ganz klar. Der Fachkräftemangel in Deutschland könne dazu führen, dass Unternehmen vermehrt im Ausland Arbeitsplätze schaffen. Eine weitere Möglichkeit seien Produktivitätsgewinne durch Künstliche Intelligenz (KI).

Im internationalen Vergleich hinke die deutsche Digitalbranche hinterher, betonte Wintergerst. Während der globale Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) 2026 voraussichtlich um 6,4 Prozent wachsen werde, bleibe das heimische Plus rund zwei Prozentpunkte darunter. Spitzenreiter seien die USA mit einem Anstieg von 9,2 Prozent, gefolgt von China mit 5,5 Prozent. Die Vereinigten Staaten beherrschten zudem 41 Prozent des 5,7 Billionen Euro schweren Weltmarktes.

STRAUBING - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Armin Weigel

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