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Für 2026 wird die bereinigte EBIT-Marge mit 13,4 und 14,0 (bisher 12,0 bis 13,5) Prozent höher gesehen als zuletzt. Die Umsatzprognose grenzte Conti ein: Die Verkaufserlöse im Kerngeschäft sollen im Gesamtjahr zwischen 13,5 und 13,9 (bisher 13,2 bis 14,2) Milliarden Euro liegen.
Im dritten Quartal bröckelte der Umsatz im Reifengeschäft - dem verbleibenden Kerngeschäft - organisch um 1,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich aber um knapp 7 Prozent auf 514 Millionen Euro, die bereinigte Rendite vor Zinsen und Steuern (EBIT-Marge) kletterte damit auf 14,9 (Vorjahr: 13,9) Prozent.
Im Frühjahr hatte Continental das Geschäft mit Gummi-Produkten für Automobilhersteller (OESL) verkauft und sich im Sommer auch von der Kunststofftechniksparte ContiTech getrennt. Diese geht für 4 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Lone Star, der Verkauf ist aber noch nicht abgeschlossen. Bei ContiTech läuft es schlechter als gedacht: Der Umsatz werde 2026 zwischen 4,2 und 4,4 (bisher: bis zu 4,8) Milliarden Euro liegen, die EBIT-Marge bei 6,5 bis 7,5 (bisher 7,0 bis 8,5) Prozent.
Continental wird damit zum reinen Reifenhersteller. "Wir haben unser Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal erneut gesteigert und sind weiterhin hochprofitabel – insbesondere in Europa und Asien", sagte Finanzvorstand Roland Welzbacher. Vor allem große Reifen für SUV und Elektrofahrzeuge trieben das Geschäft an. "Die höheren Rohmaterialpreise wirken sich jedoch zunehmend auf unser Ergebnis aus und werden uns im vierten Quartal noch stärker belasten", warnte Welzbacher.