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Chinas Zentralbank stellt Zinssenkungen für 2026 in Aussicht

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Nachfrage soll angekurbelt werden
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Die chinesische Zentralbank stellt für das Jahr 2026 eine Lockerung ihrer Geldpolitik zur Stützung der Konjunktur in Aussicht. Geplant seien Senkungen des Mindestreservesatzes für Geschäftsbanken sowie der Leitzinsen, teilte die Notenbank am Dienstag in Peking mit. Damit wolle sie ihre angemessen lockere Geldpolitik fortsetzen.

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Die Notenbank will zudem die Binnennachfrage ankurbeln. Zugleich sollen Finanzrisiken entschärft werden, um ein stabiles Wachstum zu unterstützen und dem neuen Fünfjahresplan einen soliden Start zu ermöglichen. Man werde "flexibel und effizient verschiedene geldpolitische Instrumente wie die Senkung der Mindestreservesätze und der Zinssätze nutzen, für ausreichend Liquidität sorgen, ⁠die Finanzierungsbedingungen insgesamt relativ günstig halten und ein angemessenes Wachstum der Gesamtkredite sowie eine ausgewogene Kreditvergabe steuern", hieß es in einer Erklärung nach einer Arbeitssitzung.

Im Dezember hatte die Zentralbank die Leitzinsen (LPR) den siebenten Monat in Folge unverändert gelassen. Die Notenbank erklärte nun zudem, sie werde den Wechselkurs des Yuan "auf einem angemessenen und ausgewogenen Niveau" grundsätzlich stabil halten. Der Reservesatz gibt vor, wie viel Kapital ⁠Banken als Sicherheit halten müssen. Je geringer dieser Satz ist, umso mehr Kredite können die Geldinstitute vergeben.

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