Carlsberg profitiert von Britvic-Übernahme

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Carlsberg verfehlte im Halbjahr die Erwartungen der Analysten
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Die Übernahme des britischen Getränkeherstellers Britvic zahlt sich für den Brauereikonzern Carlsberg schneller aus als erwartet. Der weltweit drittgrößte Brauer rechnet nun mit einem Wachstum des organischen Betriebsgewinns um 4 bis 6 Prozent statt um 2 bis 6 Prozent, teilte der dänische Konzern am Mittwoch mit. Als Grund für den Optimismus nannte Carlsberg die Synergien aus der Übernahme von Britvic im Vorjahr.

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Die von der Übernahme erwarteten Einsparungen in Höhe von insgesamt 110 Millionen Pfund (128,53 Mio. Euro) sollen bereits 2026 zu rund 50 Prozent realisiert werden. Ursprünglich ging Carlsberg von 30 bis 40 Prozent aus.

Wie seine Konkurrenten, Weltmarktführer InBev und die Nummer zwei Heineken, leidet Carlsberg unter geopolitischen Verwerfungen wie dem Krieg in der Ukraine und US-Zöllen, die die Kosten treiben. Zudem führt die angespannte finanzielle Lage vieler Verbraucher zu einer Kaufzurückhaltung bei alkoholischen Getränken. "Wir sind der Meinung, dass Erfrischungsgetränke stärkere Wachstumsimpulse geben als Bier", erläuterte Konzernchef Jacob Aarup-Andersen. Bier bleibe aber ein wichtiger Teil des Geschäfts.

Im ersten Halbjahr verfehlte Carlsberg bei Absatz, Umsatz und Gewinn die Prognosen der Analysten. Der Betriebsgewinn lag im Halbjahr mit 7,45 Mrd. dänischen Kronen (996,54 Mio. Euro) unter der Markterwartung von 7,55 Mrd. Kronen. Als Hauptgrund nannten die Dänen das Geschäft in Asien. Insbesondere in China, dem größten Einzelmarkt des Konzerns, hätten Unwetter wie Taifune und Überschwemmungen die bereits schwache Nachfrage zusätzlich belastet, sagte Aarup-Andersen. Er rechne damit, dass sich dies auch im dritten Quartal fortsetzen werde.

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