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"Der kumulative Effekt zusätzlicher Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur wird bis 2028 voraussichtlich 1,3 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitragen." Darüber hinaus dürften Transferleistungen und Steuersenkungen die Einkommen von Haushalten und Unternehmen erhöhen.
"Wir gehen davon aus, dass die Fiskalpolitik nicht der einzige Wachstumstreiber für das BIP in Deutschland sein wird", so der Bundesbankchef. Eine Erholung der Konsumnachfrage werde in den nächsten Jahren ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Die Wirtschaft ist hierzulande nach Ansicht der Bundesbank jedoch mit wenig Schwung ins Jahr gestartet. Vor der Jahreswende ist es demnach allerdings konjunkturell wahrscheinlich bergauf gegangen, auch wenn die noch niedrige Kapazitätsauslastung weiter die Unternehmensinvestitionen belaste. Die Bundesbank-Ökonomen sprechen von einer "leichten Aufwärtstendenz". Zugleich verweisen sie auf eine frühe Schätzzahl des Statistischen Bundesamtes, wonach das BIP im vierten Quartal um 0,2 Prozent zugelegt haben könnte. Eine vorläufige und damit belastbarere Zahl wird am Freitag veröffentlicht.
FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV