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In Deutschland baut BMW in München, Regensburg, Dingolfing und Leipzig Autos. Die meisten davon sind für die Region Europa bestimmt. Zur aktuellen Aufteilung nennen die Münchner noch keine Zahlen, 2024 hatte allerdings Regensburg mit 343.000 Autos die höchste Produktion nach Stückzahl unter den deutschen Werken - vor Dingolfing mit 298.000, Leipzig mit 246.000 und München mit 201.000. Die Verteilung im nun vergangenen Jahr dürfte grob ähnlich ausgefallen sein. Damit kommt knapp ein Drittel der Autos des BMW-Konzerns, zu dem auch Mini und Rolls-Royce gehören, aus Bayern.
In allen vier deutschen Werken baut BMW Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid und vollelektrischem Antrieb auf einem Band. Die bayerischen Werke bauen dabei ausschließlich Fahrzeuge der Kernmarke, in Leipzig wird neben BMW-Modellen auch der Mini Countryman hergestellt. Das größte Werk der Münchner steht allerdings im Ausland. 2024 war das Spartanburg in den USA mit 396.000 Fahrzeugen.
"Unsere Werke zeigen eindrucksvoll, wie wettbewerbsfähig Industrie in Deutschland ist", sagt der BMW-Produktionsvorstand und designierte Konzernchef Milan Nedeljkovic. "Mehr als eine Million produzierte Fahrzeuge sind über eine Million gute Argumente für die Innovationskraft Deutschlands."