Bergbaukonzern BHP verdiente dank höherer Kupferpreise mehr

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Gewinn stieg um 9 Prozent auf 9,8 Mrd. US-Dollar
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Steigende Preise vor allem für Kupfer und Eisenerz haben den Gewinn des australischen Bergbaukonzerns BHP Group im Geschäftsjahr 2025/26 (bis Ende Juni) nach oben getrieben. Trotz milliardenschwerer Abschreibungen stieg der Gewinn um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 9,8 Milliarden US-Dollar (8,45 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. An die Aktionäre will der Konzern eine Schlussdividende von 99 Cent ausschütten, die höchste seit vier Jahren.

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Damit zahlt BHP für das Geschäftsjahr insgesamt eine Dividende von 1,72 Dollar je Aktie. Bei den Anlegern kam das gut an. Die Aktie stieg an der Börse in Sydney zuletzt um 2,8 Prozent.

Erstmals entfiel in dem Geschäftsjahr mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes auf Kupfer, was vor allem auf einen Anstieg der erzielten Kupferpreise um 35 Prozent zurückzuführen ist. Auch Eisenerz, das zweite Schlüsselprodukt des Unternehmens, hielt sich gut trotz der anhaltenden Schwäche des chinesischen Immobiliensektors und Pekings Bemühungen, die Rohstoffbeschaffung stärker zu kontrollieren.

"Kupfer bleibt unsere größte Wachstumschance - in Australien, Chile und Argentinien", sagte der seit Juli amtierende Konzernchef Brandon Craig in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Er verwies dabei auf die erwartbar starke Nachfrage unter anderem durch künstliche Intelligenz, Energiesicherheit und weitere langfristige Trends. "Ich möchte betonen, dass alle Kupferoptionen, die wir derzeit bei BHP haben, attraktiv sind."

FELDKIRCHEN BEI GRAZ - ÖSTERREICH: FOTO: APA/ERWIN SCHERIAU

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