Bayer sichert sich Augenmittel in Milliardenzukauf

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Bayer übernimmt US-Unternehmen
 © AFP, TOBIAS SCHWARZ, Apa
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Der deutsche Pharma- und Agrarkonzern Bayer stärkt sein Geschäft in der Augenheilkunde durch einen milliardenschweren Zukauf in den USA. Für die Übernahme des Biotechunternehmens Perfuse Therapeutics legt der Konzern bis zu 2,45 Milliarden Dollar (2,1 Mrd. Euro) auf den Tisch, wie Bayer am Mittwoch mitteilte.

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Davon entfallen 300 Millionen Dollar auf eine Vorauszahlung, der Rest wird bei Erreichen bestimmter Entwicklungs-, Zulassungs- und Umsatzziele fällig. Der Abschluss des Deals steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen sowie der Zustimmung der Perfuse-Aktionäre.

Mit dem Zukauf sichert sich Bayer die weltweiten Rechte an dem Medikament PER-001, das sich derzeit in der mittleren klinischen Entwicklungsphase (Phase II) befindet. Das Präparat wird zur Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) sowie der diabetesbedingten Netzhauterkrankung diabetische Retinopathie entwickelt. Nach Einschätzung von Bayer hat PER-001 das Potenzial, zu den ersten Therapien zu zählen, die direkt in den Krankheitsverlauf eingreifen. Verabreicht wird der Wirkstoff als sich selbst auflösendes Implantat in den Glaskörper des Auges.

Der Leverkusener Konzern verspricht sich von der Übernahme den Zugang zu einem riesigen Markt mit hohem medizinischem Bedarf. Weltweit leiden nach Unternehmensangaben bis zu 80 Millionen Menschen an einem Glaukom, der häufigsten Ursache für unumkehrbare Erblindung. Von der diabetischen Retinopathie sind rund 146 Millionen Menschen betroffen.

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