Bank Santander verbuchte leichten Gewinnrückgang

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 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Die spanische Großbank Santander hat im dritten Quartal wegen Umbaukosten einen leichten Gewinnrückgang verbucht, die Erwartungen von Analysten jedoch übertroffen. Der Nettogewinn sei um 2 Prozent auf 3,43 Milliarden Euro gefallen, teilte das nach Börsenwert größte Geldhaus der Eurozone am Mittwoch mit.

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Belastet wurde das Ergebnis durch Restrukturierungskosten, die hauptsächlich im Zusammenhang mit der Integration des US-Kreditinstituts Webster anfielen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 3,23 Mrd. Euro gerechnet.

Ohne Sonderlasten stieg der bereinigte Gewinn um 19 Prozent auf 3,85 Mrd. Euro. Auch hier übertraf Santander die Prognosen der Analysten von im Schnitt 3,75 Mrd. Euro. Die Erträge kletterten um 8 Prozent auf 15,96 Mrd. Euro. Die Bank profitierte von einem starken Zins- und Provisionsgeschäft sowie einer höheren Kundenaktivität.

Für das laufende Jahr kündigte Santander eine höhere Zwischendividende an und bekräftigte die Finanzziele. Das Institut erwartet ein Ertragswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, sinkende Kosten und eine harte Kernkapitalquote (CET1) von 12,8 bis 13 Prozent. Bis 2028 peilt das Institut einen Gewinn von mehr als 20 Mrd. Euro sowie eine Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) von über 20 Prozent an.

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