
von
Das Wachstum war vor allem preisgetrieben: Preiserhöhungen steuerten 3,6 Prozentpunkte bei, während die Absatzmengen lediglich um 0,4 Prozent wuchsen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Spezialnahrung, das von einer robusten Nachfrage in Asien und der Region Amerika profitierte. Auch im lange schwächelnden Nordamerika-Geschäft ging es aufwärts.
Für das Gesamtjahr bestätigte Danone seine Prognose. Konzernchef Antoine de Saint-Affrique peilt demnach weiterhin für 2026 ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent an. Das bereinigte operative Ergebnis soll dabei stärker zulegen als der Umsatz.
Saint-Affrique richtet den Lebensmittelkonzern seit fünf Jahren neu aus: Danone trennte sich von schwächeren Geschäften und baut das Angebot an proteinreichen Milchprodukten sowie Spezialnahrung aus. Auch der Trend zu Abnehmmedikamenten stützt die Nachfrage nach proteinreichen und darmfreundlichen Produkten. Belastend wirkte allerdings lange das schwächelnde US-Geschäft. Im dritten Quartal konnte der Konzern aber auch dort zulegen.