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"Die Verbraucher blicken zwar zunehmend optimistischer auf die wirtschaftliche Entwicklung, doch beim Blick in den eigenen Geldbeutel überwiegt weiter die Skepsis", sagte NIM-Experte Rolf Bürkl. Wachsende Inflationssorgen und verhaltene Einkommensaussichten bremsten die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, auch wenn die Sparneigung etwas sinke.
"Auch der Tankrabatt sorgt offenbar nicht für die erhoffte Erleichterung", erklärte Bürkl: "Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung ist da, aber die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, zieht bislang noch nicht mit."
Die Entwicklung der einzelnen Indikatoren zeigt ein gemischtes Bild: Während die Konjunkturerwartungen zum sechsten Mal in Folge steigen und die Sparneigung moderat nachlässt, geht die Anschaffungsneigung - also die Bereitschaft für größere Einkäufe - weiter leicht zurück. "Auch die Einkommenserwartungen trüben sich erneut etwas ein", erklärten die Marktforscher.
Die wirtschaftliche Unsicherheit - nicht nur durch die geopolitischen Risiken - und die gestiegenen Energiekosten bremsen Kaufkraft und Kauflaune. Daten zu den Preiserwartungen signalisieren laut GfK und NIM, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher wieder mit einer etwas höheren Inflation rechnen. Die Konsumforscher verweisen darauf, dass die Inflationsrate im September infolge gestiegener Kraftstoffpreise auf 3,3 Prozent geklettert ist und damit den höchsten Wert seit Dezember 2023 markierte.