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"Wir haben unsere optimistische Inflationsprognose von 1,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2026 auf 2,5 angehoben, unter der Annahme eines überschaubaren Zeitrahmens des Konflikts und keiner weiteren Eskalationen, die sich negativ auf die Energiepreise auswirken würden. Auch für 2027 ist mit 2,2 Prozent mit einer etwas höheren Inflation, als bis vor kurzem angenommen, zu rechnen", erklärte der Bank-Austria-Volkswirt Walter Pudschedl.
Die Analysten gehen ihrer Prognose aber davon aus, dass der Rohölpreis trotz der jüngsten Ausschläge wieder sinkt. Sie erwarten im Jahresdurschnitt nun nicht mehr 65, sondern 75 US-Dollar. Wenn der Konflikt nicht weiter eskaliert und die wichtigsten Energieanlagen unberührt bleiben, sollte der Ölpreis bis Ende 2026 wieder auf rund 70 Dollar pro Barrel zurückgehen, sagte Chefökonom Stefan Bruckbauer. Tritt die Prognose so ein, bedeutet das für einen durchschnittlichen Haushalt mit Dieselauto Mehrkosten von 80 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Bei Benzinern sind es aufrund der niedrigeren durchschnittlichen Fahrleistung rund 30 Euro.
SALZBURG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BARBARA GINDL