Axel Springer startet nach Umbau mit Gewinnsprung ins Jahr

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Deutscher Medienkonzern rechnet für heuer mit weiteren Zuwächsen
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Der deutsche Medienkonzern Axel Springer ist nach seiner Neuaufstellung mit einem deutlichen Gewinnsprung ins neue Jahr gestartet und rechnet auch für 2026 mit Zuwächsen. "Unsere neue Unternehmensstruktur bei Axel Springer hat sich bewährt", sagte Vorstandschef Mathias Döpfner am Donnerstag. Zum Ergebnis hätten sowohl die Nachrichtentitel wie "Bild" und "Politico" als auch die Commerce-Sparte mit dem Vergleichsportal Idealo beigetragen.

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Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) habe sich im ersten Quartal auf 54,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Der Pro-forma-Umsatz legte um 2,6 Prozent zu. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 steigerte der Konzern das bereinigte EBIT um 29,4 Prozent auf 241,4 Mio. Euro. Der Pro-forma-Umsatz lag mit 2,2 Mrd. Euro leicht über dem Vorjahr.

Weiteres Wachstum in Aussicht gestellt

Mit Blick auf das laufende Jahr stellte Döpfner ein Wachstum des bereinigten EBIT im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht und einen Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Springer treibt seine Expansion in den USA mit der Übernahme der Immobilien-Plattform Bisnow voran. Zudem steht der Konzern vor der Übernahme der britischen Telegraph Media Group. Effekte aus dieser Transaktion seien in der Prognose jedoch noch nicht enthalten.

Es sind die ersten Zahlen, die Springer nach der Trennung von den Investoren KKR und CPP Investments vorlegt. Im April vergangenen Jahres hatte Springer die Aufspaltung vollzogen und ist damit erstmals seit 1985 wieder ein Familienunternehmen in privater Hand. Demnach ist das Mediengeschäft ("Bild", "Welt", "Politico") des 1946 gegründeten Verlags unter voller Kontrolle von Döpfner, der Verlegerwitwe Friede Springer und der Springer-Familie. Die Mehrheit am weitaus gewinnträchtigeren Geschäft mit Plattformen wie Stepstone und Aviv halten der US-Finanzinvestor KKR und der kanadische Pensionsfonds CPP.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/ODD ANDERSEN

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