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"Eine starke europäische Ratingagentur ermöglicht letztlich eine breitere Perspektive und fundiertere Entscheidungen beim Zugang zu den Kapitalmärkten", sagte Blomme, dessen Bank mit Hauptsitz in Amsterdam über fünf Millionen Kunden betreut und mehr als 19.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Scope wurde als Alternative zu den angestammten nordamerikanischen Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch gegründet. Zu den Anteilseignern gehören Unternehmenschef und Gründer Florian Schoeller und der Ankerinvestor Stefan Quandt sowie führende Bankengruppen, Vermögensverwalter und Versicherer wie AXA, BPCE, Crédit Agricole Assurances, DekaBank, HDI/Talanx, Signal Iduna, Schweizerische Mobiliar, Vienna Insurance Group und die RAG-Stiftung.
"In ganz Europa wächst das Bewusstsein für die erheblichen Abhängigkeits- und Konzentrationsrisiken, die in vielen Teilen unserer Wirtschaft und unseres Finanzsystems bestehen", sagte Schoeller. Die Investition von ABN Amro sei ein starkes Signal für die strategische und wirtschaftliche Relevanz einer europäischen Ratingagentur.
Scope bewertet inzwischen mehr als 14.000 Anleihen von über 1000 Emittenten. Investoren nutzen die Bonitätsbewertungen für ihre Anlageentscheidungen. Das Volumen der bewerteten Schuldtitel beläuft sich nach Scope-Angaben auf mehr als 40 Billionen Euro. Die zu einem wichtigen Teilnehmer am Anleihenmarkt aufgestiegene Europäische Union lässt ihre Bonität mittlerweile ebenfalls von Scope bewerten.
AMSTERDAM - NIEDERLANDE: FOTO: APA/ANP/RICK NEDERSTIGT
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