Ausblick für europäisches Geschäft hellt sich auf

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
EU verschärfte Importbeschränkungen mit Juli
 © APA/APA/AFP/LOIC VENANCE
©APA/APA/AFP/LOIC VENANCE
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der luxemburgische Stahlhersteller ArcelorMittal hat im zweiten Quartal bessere Ergebnisse erzielt als erwartet. Zudem sieht das Unternehmen dank der verschärften Abschottung der Europäischen Union gegen Importe nun bessere Aussichten für sein europäisches Geschäft, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hieß.

von

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im zweiten Jahresviertel auf 2,06 Mrd. US-Dollar, verglichen mit 1,68 Mrd. Dollar im Vorquartal. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahr auf 16,8 Mrd. Dollar (rund 14,7 Mrd Euro), hier hatten Analysten jedoch mit mehr gerechnet.

"Ein wesentlicher Faktor ist der verbesserte Ausblick für unser europäisches Geschäft", erklärte Vorstandschef Aditya Mittal am Donnerstag. "Wir rechnen sowohl im dritten Quartal als auch in der zweiten Jahreshälfte mit höheren Absatzmengen, wobei alle Geschäftsbereiche die Volumina der ersten Jahreshälfte übertreffen dürften."

Die EU hatte zum 1. Juli ihre Stahlimportbeschränkungen deutlich verschärft. Dabei wurden die zollfreien Quoten gekürzt und die Zölle auf sonstige Lieferungen auf 50 Prozent verdoppelt. Auch die geplante CO2-Abgabe der EU auf Importe dürfte die heimischen Stahlhersteller schützen.

Außerdem beschloss die EU, das Tempo der Verschärfung der Emissionsgrenzwerte im CO2-Handelssystem für das kommende Jahrzehnt zu drosseln - eine Reaktion auf den Druck energieintensiver Branchen angesichts steigender Kosten.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages