
von
Demnach könnte das Weltmarkt-Angebot von Schwefelsäure im zweiten Halbjahr 2025/26 sinken, die Nachfrage der europäischen Chemie- und Düngemittelindustrie dürfte unterdessen stabil bleiben. Potenzielle Exportbeschränkungen in Reaktion auf die angespannte Versorgungslage könnten dann zu einer weiteren Verknappung führen. Schwefelsäure ist ein Nebenprodukt der Kupferproduktion und wird unter anderem von der Düngemittelindustrie verarbeitet.
Bereits am Freitag hatte Aurubis sich zur Entwicklung des operativen Vorsteuergewinns im ersten Geschäftshalbjahr geäußert und den Jahresausblick für diese Kennzahl angehoben. Der Aktienkurs war daraufhin auf ein Rekordhoch gestiegen, bevor einige Anleger erst einmal Kasse machten und das Papier letztendlich im Minus schloss.