ASML verzeichnete neuerlich kräftigen Auftragseingang

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KI-Boom treibt ASML voran
 © APA/APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE
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Der wachsende Bedarf an hochmodernen Maschinen zur Produktion leistungsstarker Prozessoren hat ASML zu einem erneuten Wachstumsschub verholfen. Dabei verbuchte der weltweit führende Anbieter sogenannter Lithografie-Anlagen einen überraschend hohen Auftragseingang. Die Kunden erwarteten einen lang anhaltenden KI-Boom, sagte Konzernchef Christophe Fouquet am Mittwoch.

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Der viel beachtete Auftragseingang von ASML fiel den Angaben zufolge im vierten Quartal mit 13,2 Mrd. Euro etwa doppelt so hoch aus, wie von Analysten erwartet. Mehr als die Hälfte dieser Summe entfiel auf EUV-Maschinen. Die dort verwendeten Laser arbeiten mit extrem ultraviolettem (EUV) Licht. Dadurch können sie besonders feine Strukturen auf Siliziumscheiben belichten, wie sie für Hochleistungsprozessoren benötigt werden.

"2025 hatten wir ein erneutes Rekordjahr", sagte Konzernchef Fouquet. "Daher rechnen wir für 2026 mit weiterem Wachstum, vor allem getrieben durch den Absatz von EUV-Maschinen." Der Umsatz und Reingewinn lagen im vergangenen Jahr bei 32,7 und 9,6 Mrd. Euro. Für 2026 prognostizierte der Konzern Erlöse zwischen 34 und 39 Mrd. Euro. Bisher hatte er ein stagnierendes Geschäft in Aussicht gestellt.

Zudem kündigte ASML einen zwölf Mrd. Euro schweren Aktienrückkauf an. Die Dividende für 2025 soll auf 7,50 Euro je Aktie von 6,56 Euro im vorangegangenen Jahr steigen. Darüber hinaus will der Konzern rund 1.700 der insgesamt etwa 44.000 Stellen streichen. Betroffen seien vor allem Management-Jobs in den Niederlanden. In absoluten Zahlen sei dies der größte Abbau in der Firmengeschichte, erläuterte Finanzchef Roger Dassen.

Bei Investoren kamen die Zahlen gut an. ASML-Aktien stiegen zum Handelsauftakt in Amsterdam um 7,5 Prozent auf ein Rekordhoch von 1.309 Euro. Damit übersprang die Marktkapitalisierung des wertvollsten europäischen Konzerns erstmals die Marke von 500 Mrd. Euro. Die ASML-Rally hievte den europäischen Technologie-Index auf ein 26-Jahres-Hoch von 938,55 Punkten.

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