Aktien Europa: Märkte beruhigen sich etwas

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Stahlproduzent gewinnen heute gut
 © APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT
©APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Situation an Europas Börsen hat sich ohne einheitliche Richtung etwas beruhigt. "Die Handelsschwankungen nehmen nicht nur an den Rohstoffmärkten wieder etwas ab", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Geschehen. "Nun liegt der Fokus zumindest kurzfristig wieder auf der Berichtssaison und den anstehenden Makrodaten."

von

Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 notierte gegen Mittag mit 0,28 Prozent im Plus bei 6.025 Zählern. Der DAX gewann 0,21 Prozent auf 24.852 Einheiten. Außerhalb der Eurozone tendierte der britische Leitindex FTSE 100 mit minus 0,42 Prozent auf 10.298 Punkte. Ähnlich sah es beim Schweizer SMI aus, der 0,12 Prozent auf 18.461 Einheiten abgab. .

Stärkster Sektor waren die Rohstoffe. Er erholte sich damit ebenso wie die Preise für Metalle und Edelmetalle. Am anderen Ende des Feldes bewegten sich die Medienwerte. Unter Druck standen Publicis. Das französische Werbeunternehmen hatte einen vorsichtigen Ausblick für das laufende Jahr abgegeben. Die Aktie büßte knapp acht Prozent ein.

Im leicht schwächelnden Chemiesektor standen Akzo Nobel unter Druck. Die Aktien des Lacke- und Farbenproduzenten reagierten damit auf die Zahlen zum vierten Quartal. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda), der unter den Konsensschätzungen gelegen habe. Der Ausblick auf das laufende Jahr erscheine zudem konservativ. Die Aktie büßte 5,8 Prozent ein.

Industriewerte profitierten unterdessen von den Gewinnen von Schneider Electric. Die Aktie kletterte um ein Prozent. Santander hatte die Aktie des französischen Elektrokonzerns auf "Outperform" angehoben.

Im Bankensektor waren ING mit 2,8 Prozent Aufschlag gefragt. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel von 25 auf 28 Euro angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Bei den Niederländern stünden die Zeichen auf Wachstum, so Analyst Benjamin Goy.

Über die Autoren

Logo