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Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas hat die eigenen Erwartungen im abgelaufenen Jahr übertroffen und einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Der Betriebsgewinn schnellte um 54 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro; angepeilt hatte Adidas zuletzt zwei Milliarden. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um zehn Prozent auf 24,81 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Das Ziel war ein hoher prozentual einstelliger Zuwachs.
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Die Bruttomarge lag bei 51,6 (2024: 50,8) Prozent. Dabei habe Adidas sowohl die von der US-Regierung verhängten Zölle als auch negative Währungseffekte von mehr als einer Milliarde Euro weggesteckt, hieß es in der Mitteilung.
Mit einem Aktienrückkauf will Adidas-Chjef Björn Gulden nun dem trotz der florierenden Geschäfts schleppenden Aktienkurs auf die Sprünge helfen. Von Anfang Februar an sollen eigene Aktien im Wert von bis zu einer Milliarde Euro erworben und danach eingezogen werden. Zuletzt hatte Adidas vor vier Jahren eigene Papiere zurückgekauft. Die Aktie war vergangene Woche auf ein Jahrestief gesunken und schloss am Donnerstag mit 143,50 Euro nur knapp darüber.