
Für Christoph Plachutta stand bereits als Kind fest, dass er in den Familienbetrieb einsteigen wird.
©trend/Lukas IlgnerDer Wiener Gastronomie geht es so gut wie lange nicht mehr. Ob am Flughafen oder in der Inneren Stadt, viele Gastro-Betriebe verfolgen eine klaren Expansionskurs. Sie profitieren vom Tourismusboom und von spendierfreudigen Stamm- und Kongressgästen. Eine Bestandsaufnahme.
Dass nicht sein Walzerschritt, sondern sein Nachname zum Platz in der ersten Reihe der Debütantenschar am Wiener Opernball geführt hat, ist Christoph Plachutta durchaus bewusst. Der 29-Jährige nimmt es gelassen. Schließlich war der Auftritt ohnehin mehr als eine elegante Pflichtübung für den jüngsten Spross der Gastrodynastie.
In der Liveübertragung adelten ihn die Opernball-Kommentatoren Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe schließlich zum „Tafelspitz-Thronfolger“. Ein Titel, der für einen Wiener Traditionsbetrieb wohl mehr Strahlkraft hat als jede Werbeeinschaltung. Und weit über die Stadtgrenzen wirkt.
Und das will die Wiener Küche auch. Denn die Gastronomie floriert, vor allem auch wegen des anhaltenden Tourismusbooms. So verzeichnete der Wiener Tourismus 2025 das beste Jahr seit seiner Geschichte. Über 20 Millionen Übernachtungen wurden gebucht, der Umsatz stieg um fast sechs Prozent auf 1,46 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür ist auch, dass Wien eine Kongressstadt ist. Durchschnittlich geben Kongressbesucher:innen pro Tag rund 560 Euro aus – 200 Euro mehr als klassische Wien-Besucher:innen. Und diese kommen immer öfter wegen des kulinarischen Angebots (...)
Den ganzen Artikel lesen Sie im trend.PREMIUM vom 20. Februar 2026.

