Was der junge Plachutta plant

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Christoph Plachutta

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Mit Christoph Plachutta hat die dritte Generation den Kochlöffel des Wiener Traditionsbetriebs übernommen. Er hat viel vor.

Die Kupfertöpfe sind groß, aber die Fußstapfen sind noch größer, in die Christoph Plachutta tritt. Der 29-Jährige führt seit 2025 die acht Lokale mit rund 300 Mitarbeitenden gemeinsam mit seinem Vater Mario. Sein Einstieg war zwar lange geplant, einfach war es dennoch nicht. „Mein Vater hat wahnsinnig viel Erfahrung, und ich habe lernen müssen, dass ich nicht alles besser weiß. Gleichzeitig lernt er, wo er einen Schritt zurück machen muss. Aber wir haben beide dasselbe Ziel: das Beste für die Firma.“ Und das scheint aufzugehen. Allein die zentrale Mario Plachutta Ges.m.b.H. kam 2024 auf einen Jahresüberschuss von über vier Millionen Euro. Auch 2025 Jahr war „sehr gut“.

In der Tafelspitz-Hochburg in der Wollzeile sind rund die Hälfte der Gäste aus dem Ausland. An den internationalen Geschmack angepasst wird sicher aber nicht: „Internationale Gäste wollen keine Disneyland-Erfahrung.“ Ein wenig wie der Disney-Konzern träumt Plachutta aber doch. Sein Ziel ist ein Restaurant im Ausland. „Aber so etwas darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Ob in Wien weitere Lokale folgen, lässt er offen. Im ersten Bezirk ist der Name mit den Lokalen in der Wollzeile, bei der Oper, am Hohen Markt und neuerdings mit dem Café Bräunerhof bereits stark vertreten.

Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 20. Februar 2026 erschienen.

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