
Der Gamestop-Boss will Ebay durch eine feindliche Übernahme technologisch auf Vordermann bringen. Lächerlich, sagt Ebay. Wartet ab, sagt Cohen. Er könnte mit einer List die Aktionäre auf seine Seite ziehen.
Der Verwaltungsratsvorsitzende von Ebay, Paul Pressler, hat das rund 56 Milliarden US-Dollar schwere Übernahmeangebot von Gamestop-Eigentümer und -CEO Ryan Cohen abgelehnt. Ein Ergebnis, das erwartbar war. Genauso wie die Reaktion von Cohen: Er droht eine feindliche Übernahme an.
Gamestop gegen Ebay. Das ist David gegen Goliath – und der Kampf der Generationen im Onlinegeschäft. Auf der einen Seite die vor 30 Jahren gegründete Onlinehandelsplattform, die von einem hochprofessionellen Management geführt wird und an der Börse 48 Milliarden US-Dollar wert ist. Auf der anderen Seite eine ehemalige stationäre Videospiele-Kette, die nun von einem leicht überheblich wirkenden Tech-Whiz-Kid geführt wird, das sie aber zu einer der größten Plattformen für Onlinespiele, Konsolen, Sammlerfiguren für junge Kunden gemacht hat. Börsenwert: zehn Milliarden US-Dollar.
Das große Vorbild Cohens ist Amazon (...)
Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 22. Mai 2026.
