Die Pläne des neuen Nestlé-CEOs

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 © Nestlé/William Gammuto

Philipp Navratil steht seit September 2025 Nestlé vor.

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Der Schweiz-Österreicher Philipp Navratil baut als neuer Nestlé-CEO den größten Lebensmittelkonzern der Welt um. Er trennt sich von der Eissparte, und auch das Wassergeschäft steht zur Dispositon. Für seine Pläne hagelt es Kritik.

Wenn ein früherer Konzernchef derartig über sein Lebenswerk spricht, ist das mehr als ein Generationskonflikt: Es ist ein Bruch. „Ich kann mich mit der Firma nicht mehr identifizieren. Das ist nicht mehr die Firma, wie ich sie geführt habe“, rechnete der langjährige Nestlé-CEO und Präsident des Verwaltungsrats Peter Brabeck-Letmathe Anfang des Jahres in der „Kleinen Zeitung“ ab. Der Kärntner kritisiert unter anderem die milliardenschweren Aktienrückkäufe, die aus seiner Sicht zulasten von Investitionen gingen. Und er zieht die Konsequenz: Mitte April gibt der 81-Jährige seinen Ehrenpräsidentenposten auf.

Brabeck-Letmathe, jahrzehntelang prägende Figur bei Nestlé, geht nicht d’accord mit den Plänen des neuen CEOs Philipp Navratil. Der Schweiz-Österreicher steht nach Bekanntwerden des sexuellen Fehlverhaltens seines Vorgängers seit September 2025 an der Konzernspitze. Und der 47-Jährige baut den Konzern um. Navratil zerlegt zentrale Pfeiler des alten Nestlé-Modells, strafft das Portfolio und verlagert Macht in die Regionen. Damit soll der für den Lebensmittelkonzern dringend benötigte Turnaround gelingen (...)

Lesen Sie den ganzen Artikel im trend.PREMIUM vom 3. April 2026.

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