Wohnschirm und Schulstartaktionen sollen verlängert werden

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Beide Sozialprogramme sollen bis Ende 2029 gelten
 © DPA, Jan Woitas, Apa
©DPA, Jan Woitas, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Regierungskoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS will den Wohnschirm sowie die Schulstartaktionen um drei weitere Jahre verlängern. Beide Sozialmaßnahmen wären mit Ende 2026 ausgelaufen und sollen nun bis Ende 2029 gelten. Das geht aus einem Gesetzesentwurf hervor, der vergangenen Mittwoch in Begutachtung geschickt worden ist. Die "Krone" (Montagausgabe) berichtete zuerst darüber.

von

Die Auswirkungen auf das Budget durch die beiden Programme beziffert das Sozialministerium von Ministerin Korinna Schumann (SPÖ) in einer Folgenabschätzung mit 43 Millionen Euro jährlich, über die drei Jahre 2027-29 in Summe also 129 Mio. Euro. Die Begutachtungsfrist für das Gesetz, mit dem die Maßnahmen verlängert werden sollen, endet am 9. April.

"Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungs- und Wohnkosten ist es unsere Verantwortung, Menschen gezielt zu unterstützen", sagt Schumann in einem Statement. "Mit unseren Schulstartaktionen entlasten wir Familien spürbar und schaffen faire Bildungschancen für alle Kinder."

Das "Wohnschirm"-Programm soll Wohnungslosigkeit verhindern bzw. beenden. Seit Beginn der Aktion im März 2022 wurde laut der gleichen Folgenabschätzung "in mehr als 15.600 Fällen der Wohnungsverlust durch Übernahme von Mietzinsrückständen bzw. durch Wohnungswechsel abgewendet". Durch das Unterprogramm "Housing First" seien "mehr als 720 wohnungslose Personen unterstützt" worden. Mit den Schulstartaktionen ("Schulstartklar!" und "Schulstartplus!") werden rund 50.000 Schülerinnen und Schüler aus Sozialhilfehaushalten jeweils zu Semesterbeginn bei der Beschaffung von Schulmaterial unterstützt.

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!