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Davor hatte der heimische Leitindex vier Tage in Folge nachgegeben, wodurch sich noch ein Wochenminus von rund 1,3 Prozent andeutet. Nun überwand das Barometer wieder die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend bei 6.588 Zählern, während das Rekordhoch von 6.780 Punkten von Monatsanfang im Blick bleibt.
Neben den zuletzt marktprägenden Entwicklungen im Nahen Osten und am US-Anleihemarkt könnten am Freitagvormittag Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone einen Blick wert sein. "Zuletzt war bemerkenswert, dass sich vor allem die Stimmungslage bei den Finanzmarktteilnehmern verbessert hat", schrieben die Ökonomen der Helaba. Insofern sollten Anstiege der Stimmungsbarometer nicht überraschen. Erste Zahlen aus der Deutschen Wirtschaft lieferten jedoch ein gemischtes Bild, mit Zuwächsen in der Industrie und einer Eintrübung im Dienstleistungssektor.
Unternehmensseitig blieb die Meldungslage hierzulande bisher ruhig. Die Erholungsbewegung zog sich im ATX quer durch die Branchen, während nur die zuletzt starken Ölwerte etwas zurückkamen. Die größten Gewinne von bis zu 2,85 Prozent verzeichneten dabei die zuletzt gebeutelten Aktien des Halbleiterzulieferers AT&S und der Stahlkonzerns voestalpine.