US-Börsen zur Eröffnung mit Verlusten

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Dow Jones gibt um 0,5 Prozent nach
 © APA/APA/AFP/ANGELA WEISS
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Die Wall Street ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel eingestiegen. Belastet wird die Stimmung weiter von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen. Bei den Anlegern hält sich weiter die Sorge vor einer steigenden Inflation und damit verbunden möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank.

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Der Dow Jones fiel kurz vor 16.00 Uhr um 0,45 Prozent auf 52.144,66 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,63 Prozent auf 7.588,41 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,79 Prozent auf 26.047,07 Einheiten hinab.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger nun auf die US-Notenbank. Die Fed wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden.

Im Vorfeld stehen aber noch die US-Inflationsdaten am Freitag auf der Agenda. Am Markt wird erwartet, dass diese die Entscheidung der Fed beeinflussen dürften. Eine Indikation gaben die am Donnerstag bereits vorbörslich veröffentlichten US-Erzeugerpreise. Diese sind im August etwas stärker gestiegen als erwartet.

Branchenseitig gab es bei Chipwerten klare Abgaben. Unter ihnen verloren Nvidia über zwei Prozent. Intel und Arm Holdings sanken um jeweils 3,8 Prozent. SanDisk und Micron gaben knapp drei Prozent ab.

Unter den Einzelwerten sank die Aktie von Macy's nach Vorlage von Zweitquartalszahlen um 2,4 Prozent. Der Warenhausbetreiber hat zwar starke Quartalszahlen vorgelegt, der Ausblick blieb aber hinter den Erwartungen zurück.

Oracle notierten 2,3 Prozent niedriger. Der Software- und Datacenter-Konzern legt am späten Abend nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vor.

Nach Handelsschluss in New York werden auch Quartalszahlen von Adobe erwartet. Die Aktie lag 1,6 Prozent im Minus.

AeroVironment stiegen indes um 6,2 Prozent. Der Drohnen-Hersteller hatte ebenfalls Quartalszahlen vorgelegt, wobei der Umsatz die Markterwartungen übertraf.

American Eagle knickten indessen um rund 13,3 Prozent ein. Der Bekleidungshersteller hatte Umsatzzahlen vermeldet, die schlechter ausfielen als erwartet.

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