Wiener Börse tendiert schwächer - ATX verliert 0,84 Prozent

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Nach deutlichen Vortageszuwächsen beim heimischen Leitindex
 © HANS PUNZ, Themenbild, Apa
©HANS PUNZ, Themenbild, Apa
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im Frühhandel mit einer schwächeren Tendenz präsentiert. Der Leitindex ATX ermäßigte sich gegen zehn um 0,84 Prozent auf 5.359 Punkte, nachdem er am Vortag mit der Hoffnung auf Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges noch starke 2,58 Prozent gewonnen hatte. Im Frühgeschäft ging es nun europaweit mit den Kursen in den Minusbereich. Der Ölpreis legte zudem wieder klar zu.

von

Die Schlagzeilen zum Nahost-Krieg beeinflussen die Finanzmärkte und sorgen für ein Wechselbad der Gefühle, schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick. "Mal gibt es Phasen der Hoffnung und Zuversicht, mal Zeiten der Ernüchterung und Sorgen. Eines lässt sich schon jetzt sagen: Die Volatilität und Unsicherheit bleiben auch in den kommenden Tagen und Wochen erhöht", formulierten die Experten weiter.

Mit einer Zahlenvorlage rückte am heimischen Aktienmarkt die Porr ins Blickfeld. Die Aktie des Baukonzerns reagierte im Frühhandel mit minus 2,4 Prozent. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr 2025 einen Gewinn von 136,7 Millionen Euro gemacht. Ein Plus von 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf das laufende Jahr 2026 blicke man zuversichtlich. Gegen steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges sei man vorerst preislich abgesichert. Im Fall eines längeren Konfliktes, könnten sich aber Auswirkungen auf die Materialpreise ergeben. Der Umsatz wurde 2025 um 1,7 Prozent auf rund 6,3 Milliarden Euro gesteigert. Der Auftragseingang stieg um 14,1 Prozent auf 7,8 Mrd. Euro.

"Die heute veröffentlichten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 entsprachen weitgehend den Erwartungen, da Porr die wichtigsten vorläufigen Kennzahlen bereits am 4. März veröffentlicht hatte", schrieben die Analysten der Erste Group in einer ersten Einschätzung des Zahlenwerks.

Im Technologiebereich kamen die AT&S-Titel um fünf Prozent zurück. Am Vortag waren die Papiere des Leiterplattenherstellers in einem starken Sektor noch um mehr als elf Prozent hochgesprungen.

Die Papiere des Cateringunternehmens Do&CO büßten vier Prozent an Kurswert ein. Unter den schwergewichteten Banken verloren Raiffeisen Bank International 1,9 Prozent. Erste Group verbilligten sich um 0,9 Prozent. Bawag gaben um 1,3 Prozent nach.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

Über die Autoren

Logo
trend. Abo

Holen Sie sich trend. jetzt im bequemen Jahresabo!