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Die Augen der Anleger blieben vor den am Abend erwarteten Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Micron auf die jüngste Korrektur im Technologiesektor gerichtet. Erneut deutlich tiefere Rohölpreise konnten am Berichtstag international nicht beflügeln. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August rutschte erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar unter 75 US-Dollar.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr magere Meldungslage vor. Die Titel von Frequentis wurden am Berichtstag ex Dividende gehandelt. Die Papiere sackten um sieben Prozent bzw. 5,20 Euro ab. Ausgeschüttet wurden jedoch nur 30 Cents je Anteilsschein.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) behauptet im Bieterkampf um die Addiko Bank trotz eines höheren Gegenangebots weiterhin die Führung. Bis Montag seien Annahmeerklärungen für 50,72 Prozent der Aktien eingegangen, teilte die RBI mit. Der slowenische Rivale Nova Ljubljanska Banka (NLB) hatte sein Offert Mitte Juni aufgestockt. Die RBI-Titel fielen um ein Prozent. Die Titel der Addiko Bank schlossen prozentuell unverändert.
Bei den Branchenkollegen Erste Group und BAWAG ging es um 0,5 bzw. 1,6 Prozent abwärts. Unter den weiteren Schwergewichten büßten OMV-Papiere 2,8 Prozent ein. Hier belasteten wohl die weiter rückläufigen Rohölnotierungen. Bei den Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO gab es ein Minus in Höhe von ebenfalls 2,8 Prozent zu sehen.
voestalpine schwächten sich auch um 2,8 Prozent ab. Andritz fielen um ein Prozent. Im Technologiebereich ermäßigten sich AT&S nach den starken Vortageskursrückgängen um weitere 1,8 Prozent. Die Papiere der Versicherungskonzerns Vienna Insurance Group rutschten 4,2 Prozent tiefer.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER